Journalismuspreis Humanitäre Hilfe: Aktion Deutschland Hilft startet vierte Ausschreibung
Die bundesweite Ausschreibung für den Journalismuspreis Humanitäre Hilfe 2026 ist gestartet. Nachwuchsjournalist:innen können sich bis Ende 2025 für Reisestipendien bewerben.

Berlin – Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, hat die vierte Ausschreibung für seinen Journalismuspreis Humanitäre Hilfe bekannt gegeben. Junge Medienschaffende im Alter von 21 bis 29 Jahren haben bis zum 31. Dezember 2025 die Möglichkeit, sich für Reisestipendien zu bewerben. Diese Stipendien ermöglichen es den ausgewählten Journalistinnen und Journalisten, humanitäre Hilfsprojekte vor Ort zu besuchen und darüber zu berichten.
Bis zu sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten die Chance, innovative crossmediale Beiträge zu erstellen, die sich mit den Herausforderungen und Erfolgen humanitärer Hilfe auseinandersetzen. Die Formate können vielfältig sein, von Videoreportagen über Podcasts bis hin zu multimedialen Online-Projekten, wobei der Kreativität der Teilnehmenden großer Raum gegeben wird.
Seit 2015 vergibt Aktion Deutschland Hilft, mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts, den Journalismuspreis. Ziel ist es, die öffentliche Wahrnehmung humanitärer Hilfe zu stärken und Journalisten für die Relevanz des Themas zu sensibilisieren. Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, betonte die Wichtigkeit der Berichterstattung, gerade in Zeiten knapper Budgets für humanitäre Hilfe. Sie erklärte, dass der Preis junge Talente inspirieren soll, humanitäre Hilfe auf eine neue Ebene zu transportieren.
Dr. Lars Castellucci, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, würdigte die Initiative als wichtige Möglichkeit, die Arbeit der Hilfe zu visualisieren. Eine unabhängige Jury, bestehend aus sechs namhaften Experten aus Journalismus und Humanitäres, darunter Marion Dilg (Südwestrundfunk), Andrea Kümpfbeck (Augsburger Allgemeine) und Oliver Mayer-Rüth (Bayrischer Rundfunk/ARD), wird über die eingereichten Beiträge entscheiden.