Aktion Deutschland Hilft vergibt Journalismuspreis für humanitäre Hilfe
Aktion Deutschland Hilft initiiert den Journalismuspreis Humanitäre Hilfe zur Förderung der Berichterstattung über humanitäre Krisen. Der Preis richtet sich an junge Journalistinnen und Journalisten und wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Berlin – Aktion Deutschland Hilft, der Bündnis 100 von Hilfsorganisationen, hat den Journalismuspreis Humanitäre Hilfe ins Leben gerufen. Die Auszeichnung soll die Berichterstattung über humanitäre Krisen fördern und das Verständnis für die Komplexität humanitärer Hilfe vertiefen. Unterstützt wird der Preis vom Auswärtigen Amt.
Der seit 2015 verliehene Preis richtet sich gezielt an junge Journalistinnen und Journalisten im Alter von 21 bis 29 Jahren. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten Reisestipendien, um humanitäre Hilfsprojekte vor Ort zu besuchen. Ziel ist es, durch neue Formate und tiefgehende Reportagen auch langfristige und oft vergessene Krisen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und Stereotypen abzubauen.
Das Auswärtige Amt, das innerhalb der Bundesregierung für humanitäre Hilfe zuständig ist, agiert als Finanzierungspartner des Preises. Es fördert damit Initiativen, die das Bewusstsein und Verständnis für humanitäre Hilfe weltweit verbessern. Die Durchführung des Preises liegt bei Aktion Deutschland Hilft.
Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Ausschreibungsrunde ist bereits abgelaufen. Eine unabhängige Jury bewertet die eingereichten Arbeiten. Der Preis legt Wert auf multimediale und crossmediale Darstellungen, die auf aktuelle Mediennutzungstrends reagieren und moderne Technologien einbeziehen.