Alignment Healthcare im Visier einer Untersuchung wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs
Die Anwaltskanzlei BFA Law prüft Vorwürfe gegen Alignment Healthcare, wonach das Unternehmen finanzielle Kennzahlen manipuliert haben soll, um Managervergütungen zu erhöhen.

Die Kanzlei Bleichmar Fonti & Auld LLP (BFA Law) hat eine Untersuchung gegen Alignment Healthcare, Inc. eingeleitet. Hintergrund sind Vorwürfe des Wertpapierbetrugs, die nahelegen, dass das Unternehmen sein bereinigtes EBITDA künstlich aufgebläht hat, um die Vergütung der Führungskräfte zu rechtfertigen.
Die Ermittlungen basieren auf einer Klage des ehemaligen Chief Technology Officers des Unternehmens. Der Klageschrift zufolge soll Alignment Healthcare reguläre Betriebskosten in Höhe von 8 bis 10 Millionen US-Dollar als Investitionsausgaben umdeklariert haben. Durch dieses Vorgehen konnte das Unternehmen für das Jahr 2024 ein positives bereinigtes EBITDA von 1,3 Millionen US-Dollar ausweisen, anstatt den tatsächlich angefallenen Verlust von 7 bis 9 Millionen US-Dollar zu verbuchen.
Die Offenlegung dieser Praktiken führte am 8. Juli 2026 zu einem Einbruch der Aktie um 16,7 Prozent. BFA Law untersucht nun, welche rechtlichen Schritte für betroffene Anleger im Rahmen dieser mutmaßlichen Falschdarstellungen möglich sind.