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Allianz Trade analysiert Debitorenfactoring und Kreditversicherung

Allianz Trade beleuchtet die Funktionsweise, Vorteile und Nachteile des Debitorenfactorings und vergleicht es mit der Warenkreditversicherung.

20. Juni 2026
Allianz Trade analysiert Debitorenfactoring und Kreditversicherung

Allianz Trade hat eine Analyse zum Thema Debitorenfactoring veröffentlicht. Bei dieser Finanzierungsmethode verkaufen Unternehmen ihre offenen Rechnungen an ein Factoring-Unternehmen, um den barbestand zu erhöhen. Unternehmen erhalten dabei in der Regel einen Vorschuss von etwa 80 Prozent des Rechnungswertes.

Das Factoring-Unternehmen übernimmt anschließend die Einziehung der vollen Rechnungssumme vom Kunden. Nach erfolgter Zahlung leitet das Factoring-Unternehmen den Restbetrag abzüglich seiner Gebühr – üblicherweise 2 bis 5 Prozent des Rechnungswertes – an das Unternehmen weiter. Dies kann die Liquidität verbessern und die Deckung von Betriebsausgaben, wie Lohnkosten oder Lagerbeständen, erleichtern.

Die Methode birgt jedoch auch Nachteile wie Gebühren und einen möglichen Verlust der direkten Kontrolle über die Kundenbeziehungen. Allianz Trade unterscheidet Factoring auch von der Rechnungsfinanzierung, bei der Unternehmen ihre Rechnungen als Sicherheit für einen Kredit nutzen, die eigene Zahlungseingangsverantwortung aber beibehalten.

Die Analyse vergleicht das Factoring ferner mit der Warenkreditversicherung als Alternative. Diese biete ein umfassendes Risikomanagement gegen Zahlungsausfälle von Kunden, helfe bei der Pflege von Kundenbeziehungen und könne kosteneffizienter für Unternehmen sein, die finanzielle Risiken im Handelsgeschäft minimieren möchten.

Originalquelle: allianz-trade.com