Allianz Trade stellt Methoden zur Verbesserung des Betriebskapitals vor
Der Versicherungskonzern Allianz Trade hat einen Leitfaden veröffentlicht, der sieben Strategien zur Steigerung des Betriebskapitals von Unternehmen aufzeigt. Die Methoden zielen darauf ab, die Liquidität und finanzielle Stabilität von Unternehmen zu verbessern.

Allianz Trade, ein Spezialist für Kreditrisikomanagement, hat einen Leitfaden mit sieben Strategien zur Verbesserung des Betriebskapitals von Unternehmen vorgestellt. Betriebskapital ist definiert als die Mittel, die zur Erfüllung der täglichen finanziellen Verpflichtungen und zur Aufrechterhaltung des operativen Zyklus eines Unternehmens zur Verfügung stehen.
Der Leitfaden beleuchtet die Herausforderungen, denen sich Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Liquidität gegenübersehen, und weist darauf hin, dass ein Mangel an Betriebskapital Wachstumschancen behindern und den Geschäftsbetrieb stören kann. Es wird betont, dass traditionelle Methoden, wie die Nutzung von Forderungen als Sicherheit, zunehmend komplexer werden.
Zu den empfohlenen Techniken gehört die Verkürzung des operativen Zyklus, beispielsweise durch die Anforderung von Anzahlungen, Vorauszahlungen oder die Reduzierung der an Kunden gewährten Zahlungsziele. Der Leitfaden rät auch davon ab, Anlagevermögen wie Gebäude oder Ausrüstung mit kurzfristigem Betriebskapital zu finanzieren, und schlägt stattdessen langfristige Kredite oder Leasing als geeignetere Alternativen vor.
Darüber hinaus hebt die Veröffentlichung die Bedeutung der Bonitätsprüfung neuer Kunden zur Risikominimierung hervor. Für den internationalen Handel wird die Nutzung von Expertenanalysen zur Einschätzung länderspezifischer wirtschaftlicher und politischer Faktoren empfohlen. Allianz Trade hebt außerdem die Warenkreditversicherung (trade credit insurance) als Instrument hervor, das Unternehmen vor Nichtzahlung von Forderungen schützt und somit den Cashflow und die Erträge sichert.