Alphabet Inc. wegen Wertpapierbetrugs verklagt
Die Anwaltskanzlei Rosen Law Firm hat eine Sammelklage gegen Alphabet Inc. wegen angeblichen Wertpapierbetrugs zwischen Mai und Juli 2026 eingereicht. Investoren können bis zum 1. Dezember beantragen, die Klage anzuführen.

Die global tätige Anwaltskanzlei Rosen Law Firm hat eine Sammelklage gegen Alphabet Inc. (NASDAQ: GOOGL, GOOG) angekündigt. Die Klage wirft dem Unternehmen vor, zwischen dem 19. Mai und dem 16. Juli 2026 Wertpapierbetrug begangen zu haben. Investoren, die während dieses Zeitraums Wertpapiere von Alphabet erworben haben, werden aufgefordert, bis zum 1. Dezember 2026 die Rolle des "Lead Plaintiff" (führenden Klägers) anzustreben.
Laut der Klageschrift soll Alphabet Inc. wissentlich falsche und irreführende Angaben gemacht oder wesentliche Informationen zurückgehalten haben. Konkret geht es um angebliche Enttäuschungen bei den Trainingsergebnissen des KI-Modells Gemini 3.5 Pro, was zu erheblichen Verzögerungen bei dessen Einführung führte. Die Klage behauptet, dass die Beklagten über diese Probleme informiert waren, diese jedoch dem Kapitalmarkt nicht ordnungsgemäß offenlegten, was zu Schäden für die Investoren führte, als die wahren Umstände bekannt wurden.
Rosen Law Firm betont, dass berechtigte Investoren möglicherweise ohne eigene Kosten entschädigt werden können, da die Kanzlei auf Basis einer Erfolgsbeteiligung ("contingency fee") arbeitet. Der "Lead Plaintiff" vertritt die Interessen aller Kläger in der Sammelklage. Die Kanzlei rät den Investoren, erfahrene Anwälte mit nachgewiesener Erfolgsbilanz in Wertpapierangelegenheiten zu wählen.
Die Kanzlei bietet Investoren, die glauben, durch das mutmaßliche Fehlverhalten Schaden erlitten zu haben, weitere Informationen an. Es ist wichtig zu beachten, dass bisher keine Klasse zertifiziert wurde und die Teilnahme für Investoren nicht verpflichtend ist, es sei denn, sie beauftragen eigene Anwälte.