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Technologie

Alpiq nimmt Hybridkraftwerk in Budapest in Betrieb

Das Energieunternehmen Alpiq hat ein Hybridkraftwerk für 64 Millionen Euro in Budapest eröffnet, das Gaserzeugung mit Batteriespeichern kombiniert, um die Netzflexibilität zu erhöhen.

15. September 2026
Alpiq nimmt Hybridkraftwerk in Budapest in Betrieb

Alpiq hat sein neues Hybridkraftwerk am Standort Csepel in Budapest, Ungarn, in Betrieb genommen. Die Anlage kombiniert 50 Megawatt (MW) flexible Gas-Engine-Erzeugung mit einem Batteriespeichersystem von 5 MW / 10 Megawattstunden (MWh) zu einer Investition von rund 64 Millionen Euro.

Die integrierte Anlage kann ihre volle Erzeugungskapazität dem ungarischen Stromnetzbetreiber in weniger als fünf Minuten zur Verfügung stellen. Der Batteriespeicher reagiert sofort auf Netzschwankungen, während die Gasmotoren bei Bedarf schnell hochgefahren werden können. Dieses "Zero-Must-Run"-Konzept zielt darauf ab, unnötigen Gasverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Netzflexibilität zu verbessern.

Das Projekt soll die Integration von rund 150 MW zusätzlicher Photovoltaik-Kapazität in das ungarische Stromsystem unterstützen. Das neue Kraftwerk ergänzt die bestehende Infrastruktur von Alpiq am Standort Csepel, die ein 403 MW Gaskraftwerk und eine 35 MW Heizkraftwerk umfasst.

Alpiq ist seit 2002 in Ungarn tätig. Der Standort Csepel liefert etwa 6 % des nationalen Strombedarfs und Fernwärme für rund 20.000 Haushalte. Die Investition ist Teil von Alpiqs Strategie zur Erhöhung der Flexibilität in europäischen Stromsystemen, um die Integration erneuerbarer Energien zu unterstützen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Originalquelle: news.europawire.eu