Alstom unterstützt Projekt zur Verhinderung von Schulabbrüchen
Alstom und die Organisation "Mothers for Diversity" starten das Projekt "Trust in Diversity" im brasilianischen Paraíba-Tal. Die Initiative zielt darauf ab, die Schulabbruchquote bei Schülern zu senken, die Diskriminierung erfahren.

Der Mobilitätsanbieter Alstom hat sich mit der brasilianischen Organisation "Mothers for Diversity" (Mütter für Vielfalt) zusammengeschlossen, um eine Initiative zur Bekämpfung von Schulabbrüchen zu starten. Das Projekt "Trust in Diversity" konzentriert sich auf die Unterstützung von gefährdeten Schülern im Paraíba-Tal in São Paulo, Brasilien, durch die Förderung inklusiver Bildungsumgebungen.
Das Projekt befasst sich mit Schulabbrüchen, die durch Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von sexueller Orientierung, Rasse, Behinderung, Geschlecht und Neurodiversität verursacht werden. Alstom finanziert die Entwicklung eines digitalen Leitfadens, der Lehrern und Familien praktische Ratschläge für inklusivere Bildungsumgebungen bietet. Die Initiative umfasst auch Präsenzveranstaltungen an Schulen in der Region.
Der Leitfaden enthält umsetzbare Empfehlungen zur Bewältigung von sinkendem Schülerengagement aufgrund von Diskriminierung und Ausgrenzung und behandelt Themen wie LGBT-Phobie, Rassismus, Ableismus, Frauenfeindlichkeit und Neurodiversität. Er kombiniert technisches Wissen mit Einblicken aus der Praxis und stützt sich auf über ein Jahrzehnt Erfahrung und Fachwissen von Fachleuten aus den Bereichen psychische Gesundheit, Recht, Bildung und soziale Arbeit.
Alstom erklärte, dass das Projekt im Einklang mit den Werten des Unternehmens und seinem Engagement für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion steht. Die Partnerschaft mit "Mothers for Diversity" entstand durch eine Mitarbeitergruppe von Alstom, die sich auf die LGBTQIAPN+-Gemeinschaft konzentriert. Die NGO unterstützt etwa 90 Familien in der Region, und die Materialien des Projekts wurden mit rund 150 Schulen geteilt.