Alstom erhält Zuschlag für neues Fährprojekt von Brittany Ferries
Alstom hat einen Vertrag mit Brittany Ferries über die Planung und den Bau einer neuen Hybridfähre unterzeichnet. Das Projekt zielt darauf ab, die Elektrifizierung im Seeverkehr voranzutreiben.

Das französische Unternehmen Alstom hat einen Vertrag mit Brittany Ferries über die Planung und den Bau einer neuen, vollelektrischen Hybridfähre abgeschlossen. Der genaue Vertragswert wurde nicht bekannt gegeben, umfasst jedoch die Konstruktion, Fertigung und Lieferung des Schiffes, das Anfang des nächsten Jahrzehnts in Betrieb genommen werden soll.
Die neue Fähre wird auf Fährverbindungen über den Ärmelkanal eingesetzt und stellt einen bedeutenden Schritt zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Seeverkehr dar. Das Schiff wird ein Batteriesystem nutzen, das im Hafen aufgeladen wird, was einen emissionsfreien Betrieb in Küstengebieten und Häfen ermöglicht.
Alstom verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Elektrifizierungslösungen für die Bahn- und Schifffahrtsindustrie und hat bereits ähnliche Projekte für andere Reedereien realisiert. Diese Expertise positioniert Alstom als wichtigen Akteur für nachhaltige maritime Lösungen. Der CEO von Brittany Ferries betonte das Engagement des Unternehmens für umweltfreundliche Operationen.
Das Projekt steht im Einklang mit den breiteren Bemühungen der Branche, die Umweltauswirkungen zu minimieren und die sich entwickelnden Emissionsvorschriften einzuhalten. Die Einführung dieser neuen Fähre wird voraussichtlich auch das Passagiererlebnis durch ruhigere und angenehmere Überfahrten verbessern.