Alstom verpflichtet sich zu wissenschaftsbasierten Emissionszielen
Der Schienenfahrzeughersteller Alstom hat als erstes Unternehmen seiner Branche zugesagt, wissenschaftsbasierte Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen festzulegen.

Alstom, ein Hersteller von Schienenverkehrstechnik, hat seine Verpflichtung zur Festlegung wissenschaftsbasierter Ziele (SBTi) für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen angekündigt. Damit ist Alstom das erste Unternehmen in der Schienenfahrzeugindustrie, das sich dieser Initiative anschließt. Ziel ist es, Unternehmen bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen zu unterstützen und sie an die Ziele des Pariser Abkommens anzupassen.
Die Initiative Science Based Targets (SBTi) bietet einen Rahmen für Unternehmen, ehrgeizige Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Einklang mit der Klimawissenschaft festzulegen. Sie stellt sicher, dass die Strategien der Unternehmen mit der Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau vereinbar sind.
Alstom wird nun seine Ziele auf der Grundlage seiner Strategie verfeinern und eine Methodik entwickeln, um die Ausrichtung an der Trajektorie des Pariser Abkommens durch international anerkannte Verkehrsszenarien nachzuweisen. Diese Ziele werden dann zur Validierung bei der SBTi eingereicht. Die Eingaben und Empfehlungen der SBTi werden dazu beitragen, die Klimawissenschaft weiter in die Strategie von Alstom zu integrieren.
Im Rahmen dieser Verpflichtung strebt Alstom außerdem an, bis 2025 100 % erneuerbaren Strom zu beziehen. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch seiner Lösungen bis 2025 um 25 % zu senken und bis zum selben Jahr alle neu entwickelten Lösungen umweltfreundlich zu gestalten.