Alstom gestaltet Züge für verbesserte Wartungsfreundlichkeit
Der Zughersteller Alstom integriert die Wartungsfreundlichkeit in die Konstruktion, um langfristige Wartungskosten zu senken und Ausfallzeiten zu minimieren. Erfahrungen aus Wartungsteams fließen in die Entwicklung ein und beschleunigen Reparaturen.

Der Schienenfahrzeughersteller Alstom legt zunehmend Wert darauf, die Wartungsfreundlichkeit direkt in die Entwurfsphase neuer Züge zu integrieren. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die langfristigen Wartungskosten über den Lebenszyklus zu reduzieren und die Betriebsstillstandszeiten für Bahnbetreiber zu minimieren.
Das Unternehmen erklärt, dass das Design für Wartungsfreundlichkeit bedeutet, sicherzustellen, dass Zugstrukturen und -komponenten für sichere, effiziente und qualitativ hochwertige Wartungsarbeiten während der gesamten Lebensdauer des Zuges optimiert sind. Alstom betont, dass Erkenntnisse aus ihren eigenen Serviceteams in den Designprozess einfließen und deren praktische Erfahrungen nutzen.
"Wenn ein Produkt nicht mit Blick auf die Wartung konzipiert wurde, wird seine Instandhaltung im Laufe der Zeit schwierig und kostspielig", sagte Morgane Gouyon-Rety, Director Product Development and Modularisation bei Alstom. „Zum Beispiel, wenn der Zugang zu Komponenten nicht berücksichtigt wird, werden Reparaturen komplexer, dauern länger und verursachen höhere Kosten."
Eric Holmes, Vice President Services Development, fügte hinzu, dass der Fokus darauf liegt, die betriebliche Nutzung von Zügen zu maximieren, indem ihre Zeit in den Werkstätten minimiert wird. Dies umfasst die Optimierung von Wartungsintervallen und die Nutzung von Ferndiagnose für vorausschauende Instandhaltung. Zunehmende Digitalisierung der Zugsysteme ermöglicht eine nahezu Echtzeit-Datenanalyse, die adaptive Service-Strategien unterstützt.