Alstom entwickelt intelligente Zugkomponenten
Alstom konzentriert sich auf die Entwicklung intelligenter Komponenten zur Steigerung der Zugleistungsfähigkeit und des Fahrgastkomforts. Das Unternehmen nutzt dabei erhebliche F&E-Investitionen und Kooperationen.

Im Herzen jedes Zuges liegen wesentliche Systeme, die von Alstom entwickelt und hergestellt werden. Das Unternehmen hat seine Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) sowie die Zusammenarbeit mit Kunden, akademischen Einrichtungen und Industriepartnern erhöht, um diese Komponenten zu verbessern.
Bart Vantorre, Vice President Components bei Alstom, erklärte, dass die Integration intelligenterer Komponenten die Gesamtleistung von Zügen verbessert. „Unsere fortschrittlichen Lösungen und skalierbaren Verbesserungen ermöglichen den Bau von Schienenfahrzeugen, die effizienter, nachhaltiger, einfacher zu betreiben und zu warten sowie komfortabler für unsere Fahrgäste sind“, sagte Vantorre. Die Strategie des Unternehmens für intelligente Komponenten stützt sich auf drei Säulen: intelligentes Design, smarte Technologien und smarte Fahrgastlösungen.
Intelligent gestaltete Komponenten zielen darauf ab, die Lebenszykluskosten zu optimieren, beispielsweise durch die Reduzierung von Größe und Gewicht mechanischer Produkte. Sie verbessern auch Betrieb und Wartung durch sichere und zuverlässige Zugsteuerungssysteme sowie den Fahrgastfluss durch modulare Zuginnenräume.
Beispielsweise verfügt das Flexx Eco™-Bogie von Alstom über ein umgekehrtes konventionelles Design. Dieses smarte Engineering führt zu einem schmaleren Drehgestell, bei dem die Räder außerhalb des Rahmens positioniert sind. Diese Lösung reduziert das Gewicht und macht das Drehgestell kompakter, was die Gesamtbetriebskosten durch geringeren Energieverbrauch und reduzierte Reparaturkosten optimiert, erklärte Heiko Mannsbarth, Direktor für Drehgestelle, Motoren und Generatoren bei Alstom.