Alstom investiert 50 Mio. Euro in Ausbau von Servicekapazitäten in Kasachstan
Der Bahntechnikhersteller Alstom investiert 50 Millionen Euro in den Ausbau seiner Servicefähigkeiten in Kasachstan. Das Programm stärkt die Rolle des Landes als Verkehrsknotenpunkt zwischen Asien und Europa.

Alstom treibt sein Investitionsprogramm über 50 Millionen Euro in Kasachstan voran, um seine Servicekapazitäten zu erweitern und die Wartungsoperationen im ganzen Land zu verstärken. Die Initiative zielt darauf ab, Kasachstans Position als wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Asien und Europa zu festigen.
Die Investition sieht den Ausbau von Servicezentren an Schlüsselstandorten wie Astana, Shu, Almaty und Arys vor. Diese Expansion wird voraussichtlich rund 700 Arbeitsplätze schaffen und die Effizienz der Bahndienstleistungen verbessern, was die Leistung wichtiger Eisenbahnkorridore wie der Transkaspischen Internationalen Transportroute unterstützt.
Ein wesentlicher Teil des Programms ist die Modernisierung des Servicezentrums für Elektrolokomotiven in Almaty. Dieses Projekt, Teil einer 2023 unterzeichneten Investitionsvereinbarung mit der kasachischen Regierung, soll 2027 abgeschlossen sein. Nach Fertigstellung wird die Anlage die Wartung von 95 Personenzuglokomotiven und über 400 Güterzuglokomotiven übernehmen.
Alstom ist seit 2010 in Kasachstan tätig und beschäftigt derzeit über 1.300 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist der einzige Hersteller von Elektrolokomotiven in Zentralasien und im Kaukasus und betreibt sieben Industriestandorte in vier Städten.
Die Investition soll auch die Flottenverfügbarkeit verbessern und den zuverlässigen Bahnbetrieb in ganz Kasachstan unterstützen, was zur umfassenderen Modernisierung des kasachischen Eisenbahnsektors beiträgt.