Alstom steigert Umsatz und bestätigt starke Auftragslage
Starke kommerzielle Dynamik, getragen von Rollmaterial und Nordamerika, ließ Alstoms Umsatz im ersten Halbjahr 2025/26 um 3,2% steigen. Das Unternehmen hob zudem seine Jahresprognose an.

Der Bahntechnikhersteller Alstom verzeichnete im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 eine solide Entwicklung. Der Konzernumsatz stieg um 3,2% auf 9,06 Milliarden Euro, wobei das organische Wachstum bei 7,9% lag. Wesentliche Treiber waren die starke kommerzielle Dynamik im Bereich Rollmaterial und die Fortschritte auf dem nordamerikanischen Markt, einschließlich eines bedeutenden Auftrags für das New Yorker U-Bahn-System.
Die Auftragseingänge übertrafen weiterhin den Umsatz mit einer Book-to-Bill-Ratio von 1,2 auf Konzernebene und 1,4 im Bereich Rollmaterial. Der Umsatz in Europa legte um 8,5% zu, gestützt durch Zuwächse sowohl im Rollmaterial- als auch im Signalsystemgeschäft.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 13% auf 580 Millionen Euro, die entsprechende Marge verbesserte sich um 50 Basispunkte auf 6,4%. Die operativen Mittelflüsse (FFO) erreichten 411 Millionen Euro. Der freie Cashflow (FCF) betrug -740 Millionen Euro, was laut Unternehmen der erwarteten saisonalen Schwankung des Working Capitals entspricht.
Alstom hat seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum von über 5% (zuvor 3-5%). Das Unternehmen rechnet weiterhin damit, dass die Auftragseingänge die Umsätze übertreffen werden, und bestätigt die Erwartung einer bereinigten EBIT-Marge von rund 7% für das Geschäftsjahr.