Alstoms Emissionsreduktionsziele von SBTi genehmigt
Die Nahfrist-Ziele von Alstom zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen wurden von der Science Based Targets initiative (SBTi) als konform mit dem Pariser Abkommen bestätigt.

Alstom, ein Hersteller von Schienenfahrzeugen und Mobilitätslösungen, hat die Bestätigung seiner kurzfristigen, wissenschaftsbasierten Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen durch die Science Based Targets initiative (SBTi) erhalten. Die Ziele wurden als vereinbar mit den Anforderungen zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens eingestuft.
Das Validierungsteam der SBTi hat festgestellt, dass die Ambitionen von Alstom bezüglich Scope 1 und 2 Emissionen mit einer Erderwärmung von 1,5 Grad Celsius übereinstimmen. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, seine absoluten direkten Treibhausgasemissionen an seinen Standorten sowie die indirekten Emissionen bis zum Geschäftsjahr 2030/31 um 40 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021/22 zu reduzieren.
Darüber hinaus strebt Alstom eine Reduzierung der Scope 3-Emissionen an, die aus der Nutzung der verkauften Produkte resultieren. Für Personenverkehrssysteme beträgt das Ziel eine Reduzierung um 42 Prozent pro Personenkilometer und für Güterverkehrslösungen um 35 Prozent pro Tonnenkilometer bis zum Geschäftsjahr 2030/31. Diese Scope 3-Ziele entsprechen dem ambitioniertesten verfügbaren Sektorszenario für die Dekarbonisierung des Transportsektors, dem sogenannten Beyond 2°C (B2DS)-Szenario.
Alstom hat seine Emissionsziele nach der Übernahme von Bombardier Transportation im Jahr 2021 aktualisiert. Diese Akquisition erweiterte den Unternehmensbereich und erforderte eine Anpassung der Basislinie für Treibhausgasemissionen. Die neu genehmigten Ziele spiegeln einen erhöhten Ehrgeiz im Vergleich zu den zuvor validierten Zielen wider.