Alvarez & Marsal zur Vorbereitung von Management-Beteiligungsplänen für Exits
Alvarez & Marsal rät Unternehmen, die einen Unternehmensverkauf erwägen, ihre Management-Beteiligungspläne (MEPs) sorgfältig zu prüfen, um kostspielige Steuerfolgen bei der Due Diligence zu vermeiden.

Die Unternehmensberatung Alvarez & Marsal hat eine Anleitung für Unternehmen veröffentlicht, die einen geplanten Unternehmensverkauf (Exit) vorantreiben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Management-Beteiligungsplänen (MEPs), deren fehlerhafte Ausgestaltung erhebliche steuerliche Risiken bergen kann.
MEPs dienen dazu, Führungskräfte durch eine Beteiligung am Unternehmenserfolg zu incentivieren. Diese Pläne können von einfachen Aktienausgaben bis hin zu komplexeren Modellen wie Aktienoptionen oder 'Growth Shares' reichen. Die britische Gesetzgebung bietet hierbei einen Rahmen, der das Anreizpotenzial verstärken kann, wenn die Pläne korrekt strukturiert sind.
Laut Alvarez & Marsal können Fehler bei Design und Implementierung von MEPs dazu führen, dass ein erheblicher Teil der Erlöse aus einem Verkauf der Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen (NIC) unterliegt, was deutlich höhere Sätze bedeutet als die Kapitalertragsteuer.
Die Beratung hebt kritische Prüfpunkte hervor: das Vorhandensein und die korrekte Durchführung von Sektion 431-Wahlen (die die Behandlung als Kapitalgewinn sicherstellen), die Klarheit bei der Bewertung der Aktien zum Zeitpunkt des Erwerbs und die korrekte Ermittlung des fairen Marktwerts für ausscheidende Manager. Alvarez & Marsal empfiehlt eine 'Gesundheitsprüfung' der MEPs lange vor einem formellen Verkaufsprozess.