Alvarez & Marsal analysiert den südaustralischen Haushalt 2025/2026
Alvarez & Marsal hat eine Analyse des südaustralischen Haushalts 2025/2026 veröffentlicht, der für zwei aufeinanderfolgende Jahre einen Überschuss prognostiziert und sich auf die Finanzierung von Recht und Ordnung, Wohnraum, Gesundheit und Bildung konzentriert. Neue Steuern wurden in diesem Haushalt nicht angekündigt.

Die Unternehmensberatung Alvarez & Marsal hat eine Analyse des südaustralischen Haushalts 2025-26 veröffentlicht, der am 5. Juni 2025 vorgelegt wurde. Die Analyse hebt den Ansatz des Haushalts hervor, strategische Investitionen mit fiskalischer Disziplin auszubalancieren. Für den Haushalt 2024-25 wird ein Überschuss von 18 Millionen Dollar prognostiziert, während für den Haushalt 2025-26 ein Überschuss von 179 Millionen Dollar erwartet wird.
Der Schwerpunkt des Haushalts liegt auf der Finanzierung kritischer Bereiche wie Recht und Ordnung (Polizei, Gerichte und Strafvollzug) sowie auf Investitionen in den Wohnungsbau, das Gesundheitswesen und die Bildung. Bemerkenswerterweise wurden im Rahmen des Haushalts keine neuen Steuern oder Einnahmemaßnahmen eingeführt. Die Analyse liefert jedoch Beobachtungen zur Lohnsteuererhebung und damit verbundenen Maßnahmen.
Die Lohnsteuererträge werden für 2025-26 auf 2,048 Milliarden Dollar geschätzt, was einem Anstieg von etwa 5 % entspricht und auf das Beschäftigungswachstum zurückzuführen ist. Die Freigrenze für die Lohnsteuer (tax-free threshold), eine bedeutende Maßnahme zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, bleibt unverändert und beläuft sich auf 1,3 Milliarden Dollar, was 68,7 % der Netto-Lohnsteuererträge ausmacht. Es wurden keine Änderungen hinsichtlich der Lohnsteuersätze oder Freigrenzen angekündigt.
Das südaustralische Finanzministerium implementiert Systemverbesserungen und bietet Schulungen an, um berechtigte medizinische Praxen bei der Einhaltung ihrer Lohnsteuerpflichten zu unterstützen. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Einnahmen aus Compliance- und Inkassomaßnahmen auf 153,3 Millionen Dollar im Jahr 2024-25 ansteigen, von den zuvor budgetierten 92,7 Millionen Dollar, teilweise aufgrund verbesserter Maßnahmen zur Beitreibung von Lohnsteuerschulden.