Alvarez & Marsal: Datacenter-Investitionen gewinnen an Attraktivität
Der neue Bericht von Alvarez & Marsal hebt die zunehmende Attraktivität von Rechenzentren als Anlageklasse hervor. Das Wachstum wird durch Cloud-Adoption, künstliche Intelligenz und Datensouveränitätsvorschriften angetrieben.

Die Managementberatung Alvarez & Marsal hat einen Bericht veröffentlicht, der die globale Bedeutung und Attraktivität von Rechenzentren als Anlageklasse unterstreicht. Den Ergebnissen zufolge haben Rechenzentren in den letzten Jahren die Gesamtrenditen anderer Sektoren der digitalen Infrastruktur übertroffen.
Mehrere Schlüsselfaktoren treiben das Investitionswachstum an. Der fortschreitende Übergang zu digitalen Lösungen und Cloud Computing steigert die Nachfrage weiter. Darüber hinaus erfordert die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) erhebliche Rechenleistung und Speicherkapazitäten, was Rechenzentren unerlässlich macht. Verstärkte Datensouveränitätsvorschriften weltweit beschleunigen zudem den Bedarf an In-Country-Datenspeicherung.
Der Bericht identifiziert drei Hauptthemen für zukünftige Investoreninteressen: "Built-to-suit"-Rechenzentren, die für Hyperscaler wie AWS und Google entwickelt wurden; regionale Rechenzentrumsplattformen, die Multi-Site-Fähigkeiten für verteilte Arbeitslasten bieten; und lokale Spezialisten, die Nischenexpertise anbieten, wie z. B. Edge Computing oder Lösungen für spezifische Datensouveränitätsanforderungen.
Die grundlegende Infrastruktur von Rechenzentren umfasst Grundstück, Gebäude und Versorgungsanschlüsse. Wesentliche Betriebsinfrastrukturen umfassen Stromversorgung, Kühlung, Konnektivität und Sicherheitssysteme. Die Kern-IT-Infrastruktur besteht aus Servern, Speichergeräten, Netzwerkausrüstung und Sicherheitsmaßnahmen. Der globale Datenverkehr wird bis 2027 voraussichtlich erheblich wachsen, was die zentrale Rolle von Rechenzentren in diesem Ökosystem weiter unterstreicht.