Alvarez & Marsal: Outsourcing und Konsolidierung prägen den Cybersecurity-Markt
Eine aktuelle Branchenstudie zeigt, dass 69 Prozent der Unternehmen ihre Cybersicherheit auslagern und verstärkt auf die Konsolidierung von Anbietern setzen.
Die 2025er Cybersecurity-Marktstudie von Alvarez & Marsal zeichnet das Bild einer Branche im Wandel, in der Kosteneffizienz und strategische Neuausrichtung dominieren. Von den 360 befragten Führungskräften gaben 69 Prozent an, ihre Cybersicherheitsoperationen an externe Partner auszulagern – ein Anstieg gegenüber den 61 Prozent aus dem Vorjahr. Unternehmen setzen verstärkt auf externe Expertise, um spezialisierte Anforderungen zu bewältigen und Sicherheitsframeworks zu skalieren.
Besonders die Sicherheit von Cloud-Umgebungen bleibt im Fokus der Investitionen, wobei 99 Prozent der Unternehmen ihre Budgets in diesem Bereich stabil halten oder erhöhen. Parallel dazu treiben Organisationen die Konsolidierung ihrer Lieferantenbasis voran: 57 Prozent planen für die nächsten zwei Jahre eine Reduzierung ihrer Anbieter. Dabei gewinnt der Preis als Entscheidungskriterium laut Studie zunehmend an Bedeutung.
Bezüglich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz zeigt sich ein differenziertes Bild: Während 48 Prozent der Befragten KI-Tools in ihrer Sicherheitsinfrastruktur nutzen, bestehen weiterhin erhebliche Vorbehalte hinsichtlich der Systemzuverlässigkeit und Integrationsfähigkeit. Anbieter müssen sich künftig durch eine klare Kosten-Nutzen-Argumentation und gezielte KI-Anwendungsfälle differenzieren, um in einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld bestehen zu können.