Alzheimer's Association startet PROTECT-Cog-Studie zur Prävention kognitiver Beeinträchtigung
Die Alzheimer's Association startet die globale klinische Studie PROTECT-Cog, die Lebensstilinterventionen und Stoffwechselmedikamente kombiniert, um das Risiko kognitiver Beeinträchtigungen zu senken.

Die Alzheimer's Association hat die PROTECT-Cog-Studie initiiert, eine bedeutende globale klinische Studie, die untersuchen soll, ob eine Kombination aus einer bewährten multidomänen Lebensstilintervention und einem Stoffwechselmedikament, wie einem GLP-1-Agonisten, das Risiko für kognitive Beeinträchtigung, leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI) und Demenz bei älteren Erwachsenen mit erhöhtem Risiko reduzieren kann.
Die 100-Millionen-Dollar-Initiative wurde auf der Alzheimer's Association International Conference (AAIC) 2026 in London angekündigt. Diese Studie baut auf dem Erfolg der U.S. POINTER-Studie auf und stellt die nächste Phase in der Forschung zu Strategien zur Risikoreduktion und Prävention von Demenz dar.
"PROTECT-Cog baut direkt auf dem auf, was wir aus U.S. POINTER gelernt haben, und unternimmt den nächsten kritischen Schritt in der Präventionswissenschaft", sagte Maria C. Carrillo, Ph.D., Chief Science Officer der Alzheimer's Association. "Durch das Testen eines kombinierten Ansatzes, der sowohl Lebensstil als auch Biologie anspricht, haben wir die Möglichkeit, besser zu verstehen, wie wir das Risiko kognitiver Beeinträchtigungen vor dem Auftreten von Symptomen sinnvoll reduzieren können."
Die dreijährige Studie wird ältere Erwachsene mit erhöhtem Risiko für kognitive Beeinträchtigungen einschließen und verschiedene Lebensstilprogrammansätze vergleichen sowie die Auswirkungen der Hinzufügung eines Stoffwechsel-unterstützenden Medikaments bewerten. Ziel ist es, die wirksamste Interventionskombination zur Verzögerung leichter kognitiver Beeinträchtigungen zu identifizieren und gleichzeitig die Auswirkungen auf Gebrechlichkeit, Lebensqualität und allgemeine Gesundheit zu bewerten.