Alzheimer und Demenz: Was ist der Unterschied?
Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz, aber nicht jede Demenz ist Alzheimer. Demenz ist ein Oberbegriff für über 50 verschiedene Erkrankungen, die die Hirnleistung beeinträchtigen.

Düsseldorf – Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe „Alzheimer“ und „Demenz“ oft gleichgesetzt, doch es gibt einen wichtigen Unterschied. Demenz ist ein Überbegriff, unter den mehr als 50 verschiedene Erkrankungen fallen, die zu einer Störung der Hirnleistung führen. Die Alzheimer-Krankheit ist dabei die häufigste Form und macht rund zwei Drittel aller Demenzfälle aus.
Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) klärt auf, dass trotz unterschiedlicher Ursachen und Verläufe alle Demenzerkrankungen zum Abbau geistiger Fähigkeiten führen. Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter.
Neben der Alzheimer-Krankheit gibt es weitere Demenzformen wie die vaskuläre Demenz, die frontotemporale Demenz, die Lewy-Körperchen-Demenz und die Demenz bei Parkinson. Typische Symptome für Demenzerkrankungen umfassen Störungen des Gedächtnisses, der Sprache, des Denkens, der Wahrnehmung, der logischen Argumentation und des Verhaltens.
Die AFI bietet einen kostenlosen Ratgeber mit dem Titel „Die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen“ an. Dieser beleuchtet spezifische Aspekte wie Risikofaktoren, Symptome, Krankheitsverlauf sowie Diagnose und Behandlung der häufigsten Demenzformen.
Seit 1995 fördert die Alzheimer Forschung Initiative e.V. mit Spendengeldern Forschungsprojekte und stellt kostenfreies Informationsmaterial bereit. Bisher wurden 312 Forschungsvorhaben mit über 12,2 Millionen Euro unterstützt und rund 880.000 Ratgeber verteilt.