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Gesundheit

Alzheimer-Medikament LEQEMBI: Subkutane Form zeigt ähnliche Wirksamkeit wie IV-Verabreichung

Neue klinische Daten deuten darauf hin, dass die subkutane Autoinjektor-Formulierung von LEQEMBI bei früher Alzheimer-Krankheit eine vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit wie die intravenöse Verabreichung aufweist.

12. Juli 2026
Alzheimer-Medikament LEQEMBI: Subkutane Form zeigt ähnliche Wirksamkeit wie IV-Verabreichung

Eisai und Biogen haben auf der Alzheimer's Association International Conference (AAIC) 2026 in London neue Daten vorgestellt, die darauf hindeuten, dass die subkutane Autoinjektor-Formulierung (SC-AI) von LEQEMBI® (Lecanemab) bei Patienten mit früher Alzheimer-Krankheit (AD) eine vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit wie die intravenöse (IV) Verabreichung erzielt.

Die subkutane Formulierung wurde entwickelt, um eine bequemere Behandlungsoption als IV-Infusionen zu bieten. Wichtige Ergebnisse aus dem Entwicklungsprogramm zeigten, dass eine wöchentliche 500-mg-SC-AI-Dosis eine ähnliche Arzneimittelexposition wie die zugelassene IV-Initiierungsbehandlung (10 mg/kg alle zwei Wochen) erreichte. Dies unterstützt die Erwartung einer ähnlichen klinischen Wirksamkeit und Sicherheit, unabhängig vom Verabreichungsweg.

Die Daten deuteten darauf hin, dass die Amyloidentfernung, die klinische Wirksamkeit (gemessen an CDR-SB) und die Inzidenz von ARIA-E (Amyloid-bezogene Bildgebungsanomalien mit Ödem oder lobärer Blutung) von der Lecanemab-Exposition und nicht von der Verabreichungsroute getrieben wurden. Das allgemeine Sicherheitsprofil der SC-AI wurde als konsistent mit dem der IV-verabreichten Formulierung befunden, mit prognostizierten ähnlichen Raten von ARIA-E.

Sollte die subkutane Form von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen werden, könnte die subkutane Dosierung für die Initiierung eine bequeme Alternative zur IV-Infusion für zu Hause darstellen, was potenziell den Zugang und die Versorgung in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen verbessern könnte. Das Autoinjektor-System könnte auch mehr Flexibilität für Patienten und Betreuer bieten, einschließlich der Möglichkeit, zwischen IV- und subkutaner Verabreichung zu wechseln und verpasste Dosen zu verwalten.

Originalquelle: prnewswire.com