📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Gesundheit

Bluttest kann Alzheimer-Demenzrisiko Jahre vor Symptomen vorhersagen

Ein neuer Bluttest kann das Risiko für eine Alzheimer-bedingte kognitive Beeinträchtigung bis zu einem Jahrzehnt vor dem Auftreten von Symptomen identifizieren. Personen mit hohen p-tau217-Werten weisen ein signifikantes Risiko auf.

15. Juli 2026
Bluttest kann Alzheimer-Demenzrisiko Jahre vor Symptomen vorhersagen

Ein neuartiger Bluttest kann zukünftige kognitive Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit bis zu zehn Jahre vor dem Auftreten von Symptomen vorhersagen, berichten Forscher. Die Studie, die auf der Alzheimer's Association International Conference (AAIC) in London vorgestellt und gleichzeitig in JAMA veröffentlicht wurde, ergab, dass erhöhte Blutspiegel des Biomarkers p-tau217 einen schnelleren kognitiven Abbau vorhersagen.

Die Forschung deutete darauf hin, dass symptomfreie ältere Erwachsene mit sehr hohen p-tau217-Werten ein geschätztes Risiko von 78% hatten, innerhalb von 10 Jahren eine kognitive Beeinträchtigung zu entwickeln. Dieses Risiko blieb auch bei moderat erhöhten Werten signifikant. Der Bluttest lieferte Erkenntnisse über zukünftige Risiken, die über Hirnscans und Gentests hinausgehen.

Laut den Forschern könnten diese Ergebnisse die Früherkennung von Risikopersonen unterstützen. Dies könnte die Rekrutierung für präventive Behandlungsstudien erleichtern und frühere Behandlungs- und Überwachungsentscheidungen leiten. Der Test misst die Spiegel des phosphorylierten Tau-Proteins (p-tau217) im Blut, einem Marker, der stark mit der Alzheimer-Pathologie verbunden ist.

Die Studie analysierte Daten von fast 2.700 kognitiv unbeeinträchtigten Erwachsenen im Durchschnittsalter von 70 Jahren. Die Teilnehmer wurden durchschnittlich fast fünf Jahre lang beobachtet, einige sogar über ein Jahrzehnt. Die Ergebnisse stützen die Annahme, dass Früherkennung und Intervention entscheidend für die Prävention und Behandlung der Alzheimer-Krankheit sind.

Originalquelle: prnewswire.com