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Technologie

Amazon Datacenter wird von potenziell stark emittierender Anlage versorgt

Amazon investiert in ein neues Datacenter in West-Texas, das von einem neuen Kraftwerk versorgt wird, das eine der größten einzelnen Quellen für Treibhausgasemissionen in den USA werden könnte. Das Werk wird zunächst nicht an das Stromnetz des Bundesstaates angeschlossen sein.

8. August 2026
Amazon Datacenter wird von potenziell stark emittierender Anlage versorgt

Amazon investiert in ein neues Kraftwerk zur Versorgung seines zukünftigen Datacenters in West-Texas, eine Anlage, die laut New York Times zu den größten einzelnen Emittenten von Treibhausgasen in den USA gehören könnte. Das gasbefeuerte Kraftwerk im Pecos County, Texas, hat erhebliche Investitionen von Amazon erhalten.

Das 7,65-Gigawatt-Kraftwerk soll zunächst nicht an das texanische Stromnetz angeschlossen werden. Stattdessen sollen seine 35 Erdgasturbinen den Strom direkt für das neue Amazon-Datacenter liefern.

Cleanview, eine Organisation, die Datacenter und zugehörige Energieprojekte verfolgt, berichtet, dass GW Ranch eine Genehmigung von Texas erhalten hat. Der Bau einer so großen, mit fossilen Brennstoffen betriebenen Anlage wirft Umweltbedenken hinsichtlich ihrer Emissionen auf.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Datencentern stehen Unternehmen zunehmend unter Beobachtung hinsichtlich ihrer Energiequellen und Umweltauswirkungen. Amazons Vorgehensweise unterstreicht die komplexen Energieherausforderungen bei der Versorgung massiver digitaler Infrastrukturen.

Originalquelle: theverge.com