Amazon und Tesla unter 49 Firmen, die OKX-ICE-Handelsplatz ablehnen
Insgesamt 49 Unternehmen haben Einwände gegen den geplanten Handelsplatz für tokenisierte US-Aktien von OKX-ICE erhoben.

OKX-ICE, ein Gemeinschaftsunternehmen der Kryptobörse OKX und der Intercontinental Exchange, stößt auf massiven Widerstand gegen seine Pläne zur Einführung eines Handelsplatzes für tokenisierte US-Aktien. Wie aus einer Mitteilung vom 2. November hervorgeht, haben 49 der 62 ursprünglich für den Handel ausgewählten Unternehmen formell Einspruch eingelegt.
Die Handelsplattform soll den 24-Stunden-Handel von tokenisierten Aktien mittels Stablecoins ermöglichen. Das Vorhaben basiert auf einer im September 2026 erteilten Ausnahmegenehmigung der US-Börsenaufsicht SEC. Diese ist jedoch an strenge Auflagen hinsichtlich des Anlegerschutzes und der Berichterstattung gebunden.
Obwohl der Einspruch der Emittenten den Sekundärmarkt nach US-Wertpapierrecht nicht zwingend blockiert, könnten die Betreiber gezwungen sein, die Aktien der ablehnenden Unternehmen von der Pilotphase auszuschließen. Im Kern der Kritik steht häufig die Unklarheit darüber, ob bei tokenisierten Wertpapieren Stimmrechte und Dividenden direkt oder nur über vertragliche Vereinbarungen der Plattform gewährt werden.