Amazon beendet Geheimhaltung bei Datacenter-Deals mit Kommunen
Amazon verzichtet auf Geheimhaltungsvereinbarungen bei Verhandlungen über Datacenter-Deals mit lokalen Regierungen. Microsoft hat eine ähnliche Maßnahme bereits ergriffen. Ziel ist mehr Transparenz.
Amazon hat angekündigt, keine Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) mehr bei Verhandlungen über Datacenter-Deals mit lokalen Regierungen zu verwenden. Dieser Schritt folgt einer ähnlichen Entscheidung von Microsoft Anfang des Jahres.
Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken und Widerstände in Gemeinden gegen den Bau von KI-Infrastrukturen. Diese Geheimhaltung hat zu Hunderten von Moratoriumsanträgen und -beschlüssen geführt, von New York bis San Francisco.
Durch die Erhöhung der Transparenz bei Vertragsverhandlungen wollen sowohl Amazon als auch Microsoft das Vertrauen der lokalen Gemeinschaften stärken. Bedenken hinsichtlich des Energieverbrauchs, der Wassernutzung und der Umweltauswirkungen waren häufig genannte Gründe für den Widerstand.
Diese Abkehr von der Geheimhaltung wird als wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Technologieunternehmen und lokalen Behörden angesehen und könnte Genehmigungsverfahren für zukünftige Datacenter-Projekte erleichtern.