AMD erzielt Rekordumsatz dank starkem Datacenter-Geschäft
AMD verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von 6,8 Milliarden US-Dollar, getrieben durch ein zweistelliges Wachstum im Server-Bereich.

AMD meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von 6,8 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Haupttreiber war die Sparte für Rechenzentren, deren Umsatz um 97 Prozent auf 3,5 Milliarden US-Dollar stieg. Diese Entwicklung führen Marktbeobachter auf die hohe Nachfrage nach EPYC-Server-CPUs und den Ausbau der Instinct-GPU-Serie zurück.
Im Gegensatz dazu verzeichnete das Gaming-Segment des Unternehmens einen deutlichen Rückgang, da die Nachfrage nach Grafikkarten und Konsolenchips schwächelt. Das Geschäft mit Client-Prozessoren konnte jedoch leicht zulegen; insbesondere der Verkauf von Ryzen-Mobilchips trug mit 1,88 Milliarden US-Dollar zum Ergebnis bei.
Für das vierte Quartal stellt das Unternehmen einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Sollte dieses Ziel erreicht werden, unterstreicht dies die wachsende Bedeutung von AMD im Wettbewerb um Marktanteile in der Serverinfrastruktur gegenüber etablierten Mitbewerbern wie Intel.