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American Express streicht 3 800 Stellen im Zuge der KI-Strategie

Der Finanzdienstleister American Express baut 5 Prozent seiner weltweiten Belegschaft ab, um durch interne Umstrukturierungen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorzubereiten.

23. Oktober 2026
American Express streicht 3 800 Stellen im Zuge der KI-Strategie

American Express gab am Freitag den Abbau von rund 3 840 Stellen bekannt, was etwa 5 Prozent der weltweiten Belegschaft entspricht. Laut CEO Stephen Squeri zielt die Maßnahme darauf ab, das Unternehmen effizienter und agiler aufzustellen, um in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig zu bleiben.

Finanzvorstand Christophe Le Caillec erklärte, dass die Umstrukturierung darauf ausgerichtet sei, betriebliche Abläufe zu straffen, bevor diese durch Künstliche Intelligenz automatisiert werden. Durch den Abbau von Hierarchieebenen sollen die internen Strukturen optimiert werden, um KI-Technologien in den kommenden Quartalen gezielter einsetzen zu können.

Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Quartalsergebnisse, bei denen American Express einen Umsatz von 20,1 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 3,7 Milliarden US-Dollar auswies. Dennoch gab die Aktie um etwa 3 Prozent nach, beeinflusst durch eine allgemeine Marktschwäche angesichts geopolitischer Spannungen.

Der Stellenabbau bei American Express ist Teil eines Trends im Finanzsektor. Auch Institute wie Barclays, Citigroup und HSBC haben im Laufe des Jahres 2026 bereits signifikante Personalkürzungen vollzogen, um Kostenstrukturen anzupassen und Kapazitäten für technologische Investitionen zu schaffen.

Originalquelle: fastcompany.com