Amerikaner stehen vor Herausforderungen bei der Bezahlbarkeit von Gesundheitsleistungen
Eine neue Ipsos-Umfrage zeigt, dass versicherte Amerikaner erhebliche Schwierigkeiten mit den Kosten für das Gesundheitswesen haben, einschließlich Zuzahlungen und Versicherungsprämien.

Eine neue Studie von Ipsos hebt hervor, dass versicherte Amerikaner erheblich mit der Bezahlbarkeit von Gesundheitsleistungen zu kämpfen haben. Laut der Umfrage vom April 2023 identifizierten 32 % die Zuzahlungen, wie Eigenanteile, Selbstbehalte und Kosten außerhalb des Netzwerks, als ihr Hauptanliegen. Weitere 26 % nannten die Kosten für Krankenversicherungsprämien, und 19 % äußerten Bedenken hinsichtlich der Ineffizienz und Bürokratie des Systems.
Haushalte mit geringerem Einkommen und Minderheitengruppen stehen vor besonderen Schwierigkeiten. Die Forschung ergab, dass bis zu 57 % der Versicherten besorgt sind über ihre Fähigkeit, Zuzahlungen zu leisten, und 51 % sind besorgt über die Krankenversicherungsprämien. Diese Bedenken werden nur von der Sorge über die Bezahlung der monatlichen Lebensmitteleinkäufe (49 %) und allgemeine Krankenhaus- oder Arztbesuche (47 %) übertroffen.
Fast ein Fünftel (17 %) der versicherten Amerikaner hat derzeit ausstehende medizinische Schulden. In Bezug auf die Gründe für Schwierigkeiten bei der Bezahlung von Zuzahlungen gaben 15 % an, dass ihre Versicherungsgesellschaft keine notwendigen Gesundheitsleistungen oder Medikamente abdeckt.
Darüber hinaus sehen sich Patienten erheblichen versicherungsbedingten Hürden gegenüber. 38 % erlebten im vergangenen Jahr eine Form von versicherungsbedingter Hürde. Häufige Probleme waren das Warten auf eine vorherige Genehmigung für verschriebene Medikamente (22 %) und dass die Versicherungsgesellschaft ein vom Arzt empfohlenes Medikament nicht abdeckte (20 %).