Amgen berichtet über Maßnahmen gegen moderne Sklaverei
Das Biotechnologieunternehmen Amgen hat eine Erklärung gemäß dem britischen Gesetz zur modernen Sklaverei von 2015 veröffentlicht. Der Bericht beschreibt die Maßnahmen des Unternehmens zur Verhinderung von Menschenhandel und Zwangsarbeit in seiner Lieferkette.

Das Biotechnologieunternehmen Amgen hat eine öffentliche Erklärung veröffentlicht, die seine Einhaltung des britischen Gesetzes zur modernen Sklaverei von 2015 darlegt. Die Erklärung beschreibt die Richtlinien und Verfahren des Unternehmens zur Verhinderung moderner Sklaverei und Menschenhandels in seiner globalen Lieferkette.
Amgen Ltd., eine Tochtergesellschaft, erbringt Dienstleistungen für die klinische Entwicklung und führt Vertriebs- und Marketingaktivitäten im Vereinigten Königreich durch. Die Medikamente des Unternehmens werden hauptsächlich in Amgen-Einrichtungen in den USA, Puerto Rico und Irland hergestellt. Amgen erkennt seine Rolle als Verbraucher verschiedener Waren und Dienstleistungen an und betont die Bedeutung der Überwachung der Lieferkette.
Die Unternehmensrichtlinien, einschließlich eines Verhaltenskodex für Lieferanten (Supplier Code of Conduct), verbieten ausdrücklich Zwangsarbeit und Menschenhandel. Amgen schreibt vor, dass Lieferanten die Menschenrechte achten, Kinderarbeit verbieten und von körperlicher oder geistiger Nötigung absehen. Amgen-Mitarbeiter unterliegen ebenfalls einem Verhaltenskodex für Mitarbeiter und erhalten eine jährliche Pflichtschulung.
Das Unternehmen führt Risikobewertungen durch und verlangt von seinen Lieferanten die Einhaltung ethischer Praktiken. Im Jahr 2017 führte Amgen eine Bewertung der Lieferanten-Nachhaltigkeit ein, um die Leistung wichtiger Lieferanten, einschließlich der Arbeitsbedingungen, zu bewerten. Diese Bewertungen werden von einer unabhängigen Drittpartei durchgeführt.
Amgen überwacht die Wirksamkeit seiner Bemühungen anhand von Schlüsselindikatoren wie der Anzahl der bewerteten Lieferanten, der Anzahl der GMP-Lieferanten, die Risikobewertungen bestehen, und der Abschlussquoten der Mitarbeiterschulungen. Das Unternehmen vertritt die Ansicht, dass kontinuierliche Risikobewertung und Schulungen für das Management von Risiken im Zusammenhang mit moderner Sklaverei von entscheidender Bedeutung sind.