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Gesundheit

Amgen forscht an Therapien für kleinzelliges Lungenkarzinom

Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC) ist eine aggressive Krebsart mit schlechter Prognose. Amgen GmbH investiert in die Erforschung neuer Therapieansätze.

9. Oktober 2026
Amgen forscht an Therapien für kleinzelliges Lungenkarzinom
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Biotechnologieunternehmen Amgen GmbH konzentriert sich auf die Erforschung neuer Therapieansätze für das kleinzellige Lungenkarzinom (Small Cell Lung Cancer, SCLC), eine der aggressivsten und am schwierigsten zu behandelnden Krebsarten.

SCLC schreitet typischerweise schnell fort und bildet früh Metastasen, wird jedoch oft erst spät diagnostiziert. Die Fünf-Jahres-Überlebensraten im fortgeschrittenen Stadium liegen unter fünf Prozent. Daher sind eine frühe Diagnose und wirksamere, zielgerichtete Behandlungen entscheidend zur Verbesserung der Patientenergebnisse.

„Das kleinzellige Lungenkarzinom ist hochgradig aggressiv. Der Tumor wächst in der Regel sehr schnell und bildet früh Metastasen, wodurch nur ein begrenztes therapeutisches Zeitfenster bleibt“, erklärt Dr. Achim Rieth, Medizinischer Direktor für Hämatologie & Onkologie bei Amgen GmbH. SCLC macht etwa 15–17 Prozent aller Lungenkrebsfälle aus.

SCLC-Symptome wie anhaltender Husten oder Kurzatmigkeit sind oft unspezifisch und können auf Rauchen zurückgeführt werden, was die Früherkennung erschwert. Etwa 70 Prozent der Fälle werden erst diagnostiziert, wenn der Krebs bereits fortgeschritten ist. Therapieresistenzen und Rückfälle stellen erhebliche Herausforderungen dar, mit begrenzten Behandlungsoptionen bei fortschreitender Erkrankung.

Originalquelle: amgen.de