Amgens Repatha: Positive Empfehlung zur breiteren Anwendung bei Herzrisiken
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme zur Ausweitung der Anwendungsgebiete für Amgens Repatha abgegeben. Die Empfehlung bezieht sich auf Patienten mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung zur Erweiterung der Anwendungsgebiete für das Medikament Repatha des Unternehmens Amgen ausgesprochen. Die Empfehlung unterstützt den breiteren Einsatz von Repatha bei Patienten, die ein erhöhtes Risiko für einen ersten Herzinfarkt oder Schlaganfall aufweisen.
Die positive Stellungnahme des CHMP basiert auf klinischen Studienergebnissen, die gezeigt haben, dass Repatha (Evolokumab) das Risiko für einen ersten Herzinfarkt oder Schlaganfall bei Patienten mit etablierter atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung signifikant senken konnte. Repatha gehört zur Gruppe der PCSK9-Hemmer und senkt das LDL-Cholesterin.
Amgen hebt hervor, dass Repatha der erste und einzige PCSK9-Hemmer ist, der in klinischen Studien nachweislich das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkte und Schlaganfälle bei der Primärprävention signifikant reduziert hat. Diese erweiterte Indikation könnte dazu führen, dass mehr Patienten von den schützenden Effekten des Medikaments profitieren können.
Die Empfehlung des CHMP ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer möglichen Zulassung durch die Europäische Kommission und könnte neue Standards in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen setzen.