Analyse von KI-Bildgeneratoren mit weniger Einschränkungen
Ein neuer Bericht von CrePal untersucht kostenlose KI-Bildgeneratoren, die weniger restriktive Inhaltsfilter als marktübliche Dienste anwenden.

Der von CrePal veröffentlichte Bericht befasst sich mit dem Markt für sogenannte „unzensierte“ KI-Bildgeneratoren. Die Untersuchung zeigt, dass der Begriff im kommerziellen Kontext meist flexiblere Prompt-Filter bezeichnet, jedoch selten eine vollständige Abwesenheit von Regeln bedeutet, da illegale Inhalte weiterhin von allen seriösen Plattformen blockiert werden.
Die technologische Basis für kostenlose Dienste ist oft durch hohe GPU-Kosten eingeschränkt. Nutzer müssen bei Gratis-Angeboten häufig Kompromisse in Form von Wasserzeichen, langen Wartezeiten oder der Veröffentlichung ihrer Werke in öffentlichen Galerien eingehen. Eine vollständige Kontrolle über die Modellausgabe bietet derzeit nur die lokale Ausführung von quelloffenen Modellen auf eigener Hardware, was jedoch technisches Fachwissen voraussetzt.
Zudem weist der Bericht auf die rechtlichen Unsicherheiten hin. Da KI-generierte Bilder nach aktuellem Stand vieler Rechtsordnungen keinen urheberrechtlichen Schutz genießen, ist die kommerzielle Verwertung solcher Werke mit Risiken verbunden. Nutzer sollten laut CrePal vor der Anwendung abwägen, ob die gewonnene kreative Freiheit die Einbußen bei Bildqualität und Rechtssicherheit rechtfertigt.