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Technologie

Anthropic stimmt 1,5-Milliarden-Dollar-Vergleich in Urheberrechtsklage zu

Ein US-Richter genehmigte am Montag einen Vergleich über 1,5 Milliarden Dollar, der die Urheberrechtsverletzungsansprüche von Anthropic AI wegen der Nutzung von Büchern für das Training beilegt. Die Zahlung gilt als eine der höchsten in einem US-Urheberrechtsfall.

21. Juli 2026
Anthropic stimmt 1,5-Milliarden-Dollar-Vergleich in Urheberrechtsklage zu

Die US-Bezirksrichterin Araceli Martínez-Olguín hat am Montag einen Vergleich über 1,5 Milliarden US-Dollar genehmigt, der eine bedeutende Urheberrechtsklage gegen das KI-Unternehmen Anthropic abschließt.

Der Vergleich bezieht sich auf Klagen einer Gruppe von Autoren, die behaupteten, Anthropic habe beim Training seines KI-Modells Claude rechtswidrig urheberrechtlich geschützte Bücher verwendet. In der Klageschrift wurde behauptet, das Unternehmen habe durch die Nutzung nicht autorisierter Kopien von literarischen Werken einen „Diebstahl im großen Stil“ begangen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Kläger zwischen 200 und 150.000 US-Dollar pro Werk erhalten können, wobei die geschätzte durchschnittliche Auszahlung etwa 3.000 US-Dollar pro Werk beträgt. Die Klage wurde ursprünglich im Jahr 2024 von Autoren wie Andrea Bartz, Charles Graeber und Kirk Wallace Johnson eingereicht.

Das Verfahren hätte im Dezember vor Gericht stattfinden sollen, wo potenzielle Schadensersatzforderungen Hunderte von Milliarden Dollar hätten erreichen können. Anthropic entschied sich jedoch im September für einen Vergleich vor dem Prozess.

Dieser Vergleich ist bemerkenswert im Kontext von KI-bezogenen Urheberrechtsstreitigkeiten, da auch andere große Technologieunternehmen wie Meta und OpenAI ähnlichen rechtlichen Herausforderungen gegenüberstehen.

Originalquelle: fastcompany.com