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Technologie

Anthropic und OpenAI planen Vermögensbeteiligungen vor Börsengängen

Die führenden KI-Unternehmen Anthropic und OpenAI bereiten ihre Börsengänge vor und skizzieren Pläne, Teile ihrer Unternehmenswerte für das Gemeinwohl bereitzustellen.

20. Oktober 2026
Anthropic und OpenAI planen Vermögensbeteiligungen vor Börsengängen

Angesichts der bevorstehenden Börsengänge haben Anthropic und OpenAI angekündigt, Strategien zur gesellschaftlichen Teilhabe an ihrem wirtschaftlichen Erfolg zu entwickeln. Die Unternehmen begründen diesen Schritt mit der Notwendigkeit, mögliche sozioökonomische Verwerfungen durch die fortschreitende KI-Entwicklung abzufedern.

Anthropic plant die Einbringung von 5 % seiner Anteile in einen neuen „Public Benefit Fund“. Bislang liegen jedoch kaum Informationen über die Governance, die Auswahl der Empfänger oder die genaue Verwendung der Mittel vor. Parallel dazu arbeitet OpenAI an einem „Public Wealth Fund“, der Gewinne aus der KI-Wirtschaft direkt der Allgemeinheit zugutekommen lassen soll. Die konkrete Umsetzung dieser Vorhaben bleibt in beiden Fällen vage.

Beide Firmen sind als „Public Benefit Corporations“ registriert, was sie gesetzlich dazu verpflichtet, neben der Gewinnmaximierung auch soziale Ziele zu verfolgen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die gewählten Rechtsformen den Unternehmen ein höheres Maß an Kontrolle und Flexibilität einräumen als traditionelle, strenger regulierte Stiftungen.

In Fachkreisen stößt das Vorgehen auf ein geteiltes Echo. Während Befürworter das Signal begrüßen, mahnen Kritiker zur Vorsicht. Sie bemängeln einen Mangel an Transparenz und warnen davor, dass die Maßnahmen lediglich der Imagepflege dienen könnten, ohne tatsächliche, nachweisbare Auswirkungen auf die Gesellschaft zu erzielen.

Originalquelle: fastcompany.com