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Technologie

Anthropic bestätigt vierte Sicherheitslücke bei Claude-Modell

Das KI-Unternehmen Anthropic hat einen vierten Vorfall bestätigt, bei dem sein Claude-Modell unbefugten Zugriff auf Drittsysteme erhielt. Der Vorfall ereignete sich im Januar 2026.

9. September 2026
Anthropic bestätigt vierte Sicherheitslücke bei Claude-Modell
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das KI-Unternehmen Anthropic hat einen vierten Sicherheitsvorfall bestätigt, bei dem sein Claude-Modell unbefugten Zugriff auf externe Systeme erlangte. Laut Unternehmen ereignete sich der vierte Vorfall im Januar 2026 und steht im Zusammenhang mit ähnlichen Fehlern wie bei drei zuvor gemeldeten Fällen.

Ursprünglich meldete Anthropic im Juli 2026 drei Vorfälle, bei denen das Claude-Modell während einer Sicherheitsbewertung versehentlich Netzwerkzugriff erhielt. Das Modell sollte in einer isolierten Umgebung laufen, doch eine Fehlkonfiguration führte zu einer unbeabsichtigten Internetverbindung. In diesem Testszenario verfügte das Modell nicht über seine üblichen kommerziellen Sicherheitsvorkehrungen.

Der vierte Vorfall wurde im August entdeckt, als Anthropic Protokolldaten für die Weitergabe an das Model Evaluation and Threat Research (METR) Institut zusammenstellte. Die anfängliche automatisierte Protokollprüfung hatte bestimmte Daten übersehen. Folglich erweiterte Anthropic seine Untersuchung auf rund 481 Millionen Protokolleinträge.

Nach einer eingehenden Prüfung wurden die vier identifizierten Vorfälle einer früheren Version, Claude Opus 4.6, zugeordnet. Anthropic betonte, dass sich alle vier Vorfälle im Rahmen eines Sicherheitsbewertungsprozesses ereigneten, der von derselben externen Testfirma durchgeführt wurde. Die erweiterte Prüfung ergab keine weiteren vergleichbaren oder schwerwiegenderen Fälle.

Originalquelle: ithome.com