Apple kauft Materialwissenschaftsfirma PlasmaSolve
Apple hat PlasmaSolve, ein tschechisches Materialwissenschaftsunternehmen, erworben, das auf plasma-bezogene Fertigungsprozesse spezialisiert ist. Die Übernahme soll Apples Expertise im Bereich Dünnschichtbeschichtungen stärken.

Apple hat das tschechische Materialwissenschaftsunternehmen PlasmaSolve übernommen, wie aus einer Mitteilung der Europäischen Kommission hervorgeht. Die Akquisition zielt darauf ab, Apples Fachwissen im Bereich der Plasma-verarbeitenden Fertigungsprozesse und Dünnschichttechnologien zu erweitern.
Im Rahmen der Transaktion übernimmt Apple die gesamten ausgegebenen Geschäftsanteile von PlasmaSolve und bietet ausgewählten Mitarbeitern des Unternehmens Anstellungen an. PlasmaSolve, gegründet 2016, entwickelt Simulationssoftware, die Unternehmen bei der Optimierung von plasma-basierten Fertigungsprozessen unterstützt.
Das Kernprodukt des Unternehmens, die MatSight-Software, ermöglicht es Herstellern, die Ergebnisse verschiedener Metallabscheideverfahren zu simulieren. Apple nutzt bereits ähnliche Verfahren zur Abscheidung von Metallen, um beispielsweise widerstandsfähige Beschichtungen auf den Gehäusen von iPhones aufzutragen und deren Kratzfestigkeit zu erhöhen.
Der Kauf deutet darauf hin, dass Apple seine technologischen Reserven in der Materialwissenschaft und bei Beschichtungstechnologien weiter ausbauen möchte. Die Expertise von PlasmaSolve könnte zu Verbesserungen bei der Haltbarkeit und Ästhetik zukünftiger Apple-Produkte führen, insbesondere im Hinblick auf die Oberflächengestaltung der Geräte.
Die Integration der Technologie von PlasmaSolve wird voraussichtlich Apples Ansätze zur Schaffung robuster und optisch ansprechender Oberflächen für seine elektronischen Geräte verfeinern.