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Technologie

Apple und Epic streiten über Gebühren für Käufe außerhalb des App Stores

Apple schlägt ein Modell vor, um Gebühren für digitale Käufe über externe Links zu erheben. Epic Games argumentiert, dass dies "weit außerhalb" der gerichtlichen Anweisungen liegt.

13. August 2026
Apple und Epic streiten über Gebühren für Käufe außerhalb des App Stores

In einer neuen Gerichtsakte im anhaltenden Rechtsstreit mit Epic Games hat Apple ein Modell vorgeschlagen, das es dem Unternehmen ermöglichen würde, Gebühren für digitale Käufe zu erheben, die über externe Links getätigt werden und somit Apples eigenes In-App-Kaufsystem umgehen.

Epic Games hat umgehend reagiert und erklärt, dass Apples Forderung "weit außerhalb der Grenzen" der gerichtlichen Anweisungen liege. Derzeit darf Apple keine Provisionen für externe Käufe verlangen, nachdem die kalifornische Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers im April 2025 entschieden hatte, dass das Unternehmen eine frühere Anordnung aus dem Jahr 2021 "vorsätzlich" nicht befolgt habe.

Ein Berufungsgericht hat jedoch neue Leitlinien in dieser Angelegenheit herausgegeben, die Apple nun mit seinem neuesten Vorschlag zu nutzen scheint. Im Kern des Streits geht es um Apples Kontrolle über seinen App Store und die Verpflichtung für Entwickler, das Zahlungssystem des Unternehmens für Transaktionen zu nutzen.

Der langwierige Rechtsstreit ist ein wichtiger Teil der breiteren Debatte über Wettbewerb auf digitalen Plattformen und die Rechte von Entwicklern. Apples Vorschlag zielt darauf ab, eine Einnahmequelle für Käufe zu sichern, die außerhalb der direkten Kontrolle des Unternehmens innerhalb des Ökosystems stattfinden.

Originalquelle: theverge.com