Apple korrigiert fehlerhafte Wetterdaten in iPhone-App
Ein technischer Fehler in der Schnittstelle der Apple-Wetter-App führte am 4. November zu unrealistischen Temperaturanzeigen in mehreren chinesischen Städten. Apple hat das Problem nach eigenen Angaben behoben.
Nutzer der Apple-Wetter-App meldeten am frühen Morgen des 4. November massive Diskrepanzen bei den angezeigten Temperaturen. In Städten wie Peking und Shanghai wurden für bestimmte Tage fälschlicherweise Tiefstwerte um die -30 Grad Celsius angezeigt.
Apple bestätigte, dass das Problem auf einen Fehler in der Systemschnittstelle zurückzuführen war, der inzwischen durch das technische Team behoben wurde. Ein Hardwaredefekt wurde ausgeschlossen. Das Unternehmen wies zudem Vermutungen zurück, dass ein Fehler bei der Standortbestimmung vorlag, da nur einzelne Datumsangaben betroffen waren, nicht der gesamte Vorhersagezeitraum.
Die App war bereits in der Vergangenheit aufgrund fehlerhafter Daten in die Kritik geraten; so wurden im Juni in Hangzhou fälschlicherweise Temperaturen von nahezu 50 Grad gemeldet. Apple hat sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und betont, die Datenqualität und das Nutzererlebnis kontinuierlich verbessern zu wollen.