Apple erwartet Lieferengpässe bei Mac und iPad bis Ende 2026
Der weltweite Mangel an Speicherkomponenten beeinträchtigt Apples Produktionskapazitäten und führt zu anhaltenden Lieferverzögerungen bei Mac- und iPad-Modellen bis Ende 2026.
Apple hat im Rahmen der jüngsten Quartalszahlen eingeräumt, dass ein anhaltender Engpass bei der weltweiten Speicherversorgung die operative Planung des Unternehmens belastet. Die gestiegenen Bauteilkosten und die eingeschränkte Verfügbarkeit der Komponenten erschweren es Apple, die Produktion für die Mac- und iPad-Produktlinien in gewohntem Maße aufrechtzuerhalten.
Die Auswirkungen in der Lieferkette zeigen sich bereits in deutlich verlängerten Wartezeiten für Kunden. Hochkonfigurierte Geräte wie der Mac Studio mit M5 Ultra Chip haben Lieferfristen von bis zu zwölf Wochen, und auch bestimmte MacBook Pro-Varianten mit Nanotextur-Display unterliegen verlängerten Versandzyklen.
Da Arbeitsspeicher ein zentrales Element für die Leistungsfähigkeit dieser Hardware darstellt, bleibt die Versorgungslage ein kritischer Engpass. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Apple auch in den kommenden Quartalen mit eingeschränkten Produktionsmengen zu kämpfen haben wird, was die Verfügbarkeit der Geräte maßgeblich beeinflusst.