Apple belastet Tech-Sektor mit schwachem Margenausblick
Trotz starker Quartalszahlen enttäuscht Apple mit einer verhaltenen Margenprognose. Zeitgleich treibt ein gemeldeter US-Militärschlag gegen den Iran den Ölpreis nach oben.

Die Aktie von Apple geriet unter Verkaufsdruck, nachdem das Unternehmen eine Bruttomargenprognose von 45 bis 46 Prozent für den kommenden Zeitraum abgab. Dieser Ausblick trübte die Stimmung der Anleger, obwohl der Umsatz von 114,48 Milliarden US-Dollar und der Gewinn pro Aktie von 2,10 US-Dollar die Markterwartungen übertrafen. Als Hauptgrund für die vorsichtige Prognose wird der anhaltende Engpass bei Speicherchips genannt.
Die negative Reaktion spiegelt die allgemeine Nervosität im Technologiesektor wider, wobei der Nasdaq-100-Index bereits in eine Korrekturphase gerutscht ist. Marktbeobachter betonen, dass geopolitische Spannungen und Inflationssorgen die Bewertung von Technologieunternehmen zunehmend belasten.
Zusätzliche Volatilität bringen die steigenden Ölpreise, die auf Berichte über einen US-Militärschlag gegen die iranische Insel Qeschm folgten. Diese Entwicklung verschärft die Unsicherheit im Vorfeld der US-Zwischenwahlen und beeinflusst die Erwartungen an die weitere Geldpolitik sowie die Kapitalkosten für die Industrie.