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Technologie

Apple überarbeitet EU App Store-Gebühren und Regeln

Apple vereinfacht seine EU App Store-Gebühren und ersetzt die Installationsgebühr durch eine 5% Provision für Apps, die außerhalb des App Stores vertrieben werden. Das Unternehmen erleichtert Entwicklern auch den Betrieb alternativer App-Marktplätze.

18. August 2026
Apple überarbeitet EU App Store-Gebühren und Regeln
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Apple hat seine Richtlinien für den App Store in der Europäischen Union überarbeitet, als Reaktion auf den Digital Markets Act (DMA). Ab März 2024 ersetzt das Unternehmen die bisherige Gebühr pro Installation durch eine Provision von 5 % für Apps, die außerhalb des offiziellen App Stores vertrieben werden. Darüber hinaus vereinfacht Apple den Prozess für Entwickler, die eigene App-Marktplätze innerhalb der EU starten und betreiben möchten.

Die aktualisierte Gebührenstruktur sieht weiterhin eine Provision von 10 % für Apps und In-App-Käufe vor, die über den App Store vertrieben werden und einen Jahresumsatz von über 1 Million Euro erzielen. Für Apps mit einem Umsatz unterhalb dieser Schwelle beträgt die Provision 3 %. Die neue 5 %-Provision gilt spezifisch für alle Apps, die über alternative Vertriebswege heruntergeladen werden, unabhängig vom Umsatz.

Zusätzlich schafft Apple die umstrittene Gebühr von 0,50 € pro jährlicher Installation ab, die bisher nach den ersten eine Million Downloads erhoben wurde. Das Unternehmen gibt an, dass diese Anpassungen den Vorgaben des EU-Gesetzes über digitale Märkte (DMA) entsprechen, das darauf abzielt, den Wettbewerb im digitalen Marktplatz zu fördern. Die neuen Regeln erlauben es Entwicklern, Apps direkt an Verbraucher anzubieten und Zahlungsabwicklungen Dritter zu nutzen.

Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass diese Änderungen zwar einige Bedenken von Entwicklern adressieren, die neue Provisionsstruktur und die fortgesetzte Erhebung von Gebühren unter bestimmten Umständen jedoch Kritik hervorgerufen haben. Die langfristigen Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Rentabilität von Entwicklern im digitalen Ökosystem der EU bleiben abzuwarten.

Originalquelle: techcrunch.com