Apple veröffentlicht iOS 27.2 mit 163 Sicherheitsupdates
Mit der Veröffentlichung von iOS 27.2 und iPadOS 27.2 schließt Apple 163 Sicherheitslücken, darunter kritische Fehler in Apple Intelligence und dem WebKit-Browser-Kern.
Apple hat am 27. Oktober die Systemupdates iOS 27.2 und iPadOS 27.2 ausgerollt, die insgesamt 163 Sicherheitslücken schließen. Die Korrekturen betreffen kritische Systembereiche wie das Apple Intelligence-Framework, die E-Mail-Privatsphäre sowie den WebKit-Browserkern und den System-Kernel.
Zu den behobenen Schwachstellen gehören Sicherheitslücken, die Fernzugriffe auf sensible Daten ermöglicht hätten, sowie Mängel im Schutz verborgener E-Mail-Adressen. Zudem wurden mehr als 30 Schwachstellen in WebKit sowie 15 Kernel-Lücken geschlossen, um das Risiko für systemweite Angriffe zu minimieren.
Durch das Update wurden weitreichende Schwachstellen geschlossen, die zuvor vom Sicherheitsteam „Calif“ für einen sogenannten „Jailbreak“ unter iOS 27.0.1 genutzt wurden. Obwohl Apple mitteilte, dass bisher keine Hinweise auf eine aktive Ausnutzung vorliegen, drängt das Unternehmen aufgrund der öffentlichen Bekanntmachung der Details auf eine schnelle Installation.
Die Identifizierung dieser Lücken erfolgte unter anderem unter Beteiligung von KI-Forschungsteams wie Anthropic und OpenAI. Für ältere Geräte, die nicht auf iOS 27 aktualisiert werden können, steht zudem iOS 26.7.2 mit identischen Sicherheitskorrekturen zur Verfügung.