Apple übertrifft Quartalszahlen, doch Margendruck belastet Ausblick
Apple meldet einen Umsatz von 114,48 Milliarden Dollar, sieht sich jedoch mit steigenden Speicherpreisen und einer verlangsamten Wachstumsdynamik bei Dienstleistungen konfrontiert.

Apple schloss sein viertes Geschäftsquartal mit einem Umsatz von 114,48 Milliarden Dollar ab, was einem Zuwachs von 12 Prozent entspricht und die Erwartungen der Analysten übertraf. Der Gewinn pro Aktie stieg um 14 Prozent auf 2,10 Dollar, wobei insbesondere starke Verkäufe von iPhones und Macs die Ergebnisse stützten, während das Segment für Wearables und iPads Rückgänge verzeichnete.
Trotz der soliden Zahlen reagierte die Apple-Aktie mit einem Rückgang von rund drei Prozent im nachbörslichen Handel. Grund hierfür war der Ausblick des Managements, der auf eine Abschwächung des Wachstums im Dienstleistungsbereich sowie auf anhaltend hohe Speicherkosten hindeutet, die die Bruttomargen belasten könnten. Um den Kostensteigerungen entgegenzuwirken, hat das Unternehmen bereits Preisanpassungen bei Hardware-Produkten vorgenommen.
Das neu eingeführte iPhone Duo verzeichnet derzeit eine Nachfrage, die das Angebot übersteigt. CEO John Ternus betonte in seiner ersten Quartalskonferenz die Rolle des iPhones als zentrales, privatsphärenorientiertes Gerät für künstliche Intelligenz. Durch den direkten Zugriff auf persönliche Nutzerdaten soll ein Sicherheitsvorteil gegenüber Wettbewerbern geschaffen werden.
Analysten haben das Kursziel für die Apple-Aktie leicht auf 360 Dollar angehoben, behielten jedoch eine neutrale Bewertung bei. Die Einstufung spiegelt das Vertrauen in den Gewinn von Marktanteilen im PC- und Smartphone-Sektor wider, während gleichzeitig die hohe Unternehmensbewertung und die temporären Herausforderungen bei den Komponentenkosten berücksichtigt werden.