Apple erhöht Preise für Mac und iPad wegen stark gestiegener Speicherkosten
Apple hat die Preise für seine Mac- und iPad-Produkte angepasst und begründet dies mit beispiellosen Kostensteigerungen bei Speicherkomponenten. CEO Tim Cook bezeichnete die Situation als "Jahrhundertflut" bei der jüngsten Telefonkonferenz.

Apple hat kürzlich die Preise für seine Mac- und iPad-Produktlinien angehoben und führt die Erhöhungen auf einen signifikanten und nach Unternehmensangaben beispiellosen Anstieg der Kosten für Speicherkomponenten zurück. CEO Tim Cook erklärte während der Telefonkonferenz zu Apples Finanzergebnissen für das dritte Quartal 2026, dass die "widerwilligen" Preisanpassungen aufgrund dieser steigenden Speicherkosten notwendig gewesen seien.
Cook beschrieb den Anstieg der Speicherkosten als "Jahrhundertflut", die exponentiell gewachsen sei und das Unternehmen zum Handeln gezwungen habe. Die Preiserhöhungen, die im Juni wirksam wurden, betrafen mehrere Mac- und iPad-Modelle, wobei der Basispreis des MacBook Pro beispielsweise um 2.500 Yuan stieg.
Als Antwort auf Fragen zur Preisstrategie erläuterte Cook, dass das Unternehmen eine umfassende Reihe von Faktoren berücksichtigt, darunter Verkaufsvolumen, Umsatz und Gewinnmargen, bei Preisentscheidungen. Diese Beurteilungen erfolgen aus einer langfristigen Perspektive und nicht nur aus kurzfristigen Finanzzyklen.
Apple erwartet, dass die höheren Speicherkosten bis in den September hinein anhalten werden. Das Unternehmen plant jedoch, diese Auswirkungen teilweise auszugleichen, indem es die Kosten für andere Komponenten senkt und bestehende Lagerbestände fertiger Produkte nutzt.