Apple prüft neue Umsatzquellen durch KI-Anwendungen von Drittanbietern
Apple könnte künftig stärker von Drittanbieter-KI profitieren, wie der Finanzchef des Konzerns in der jüngsten Bilanzkonferenz andeutete.

Im Rahmen der jüngsten Quartalszahlen deutete Apple-Finanzchef Kevan Parekh an, dass das Unternehmen Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung durch KI-Anwendungen von Drittanbietern evaluiert. Konkrete Details zu den Plänen nannte der Konzern bisher nicht, doch die Aussage unterstreicht das Bestreben, das Dienstleistungsgeschäft angesichts sinkender Erlöse in anderen Bereichen neu auszurichten.
Das App-Store-Geschäft steht unter wachsendem Druck, ausgelöst durch regulatorische Vorgaben und eine rückläufige Nachfrage im mobilen Gaming-Sektor. Diese Entwicklungen haben die bisherigen Provisionsmodelle des Unternehmens belastet. Marktbeobachter vermuten nun, dass Apple versuchen könnte, KI-Agenten über seine Plattform zu vertreiben und direkt an deren Umsätzen zu partizipieren.
Während Apple KI vorrangig als Anreiz für Hardware-Upgrades nutzt, wird die Integration von Drittanbietern zunehmend als strategischer Hebel betrachtet. Ob und wie Apple dabei neue Ertragsmodelle etablieren wird, hängt maßgeblich von den kommenden Entwicklungen in der Software-Infrastruktur und den rechtlichen Rahmenbedingungen ab.