Apples Softwarelösung umgeht Versandbeschränkungen für iPhone-Akkus
Apple hat einen Software-Workaround entwickelt, um internationale Versandbeschränkungen für größere iPhone-Akkus zu umgehen. Die Akkukapazität des iPhone 18 Pro Max wird per Firmware vorübergehend begrenzt, um Transportvorschriften einzuhalten.

Apple hat eine Softwarelösung implementiert, um internationale Versandbeschränkungen für größere Smartphone-Akkus zu umgehen, insbesondere für das iPhone 18 Pro Max. Die "Batterie-Firmware-Lösung" des Unternehmens begrenzt vorübergehend die Akkukapazität, um unter der 20-Wh-Schwelle für Einzellzellenbatterien gemäß den globalen Versandvorschriften zu bleiben.
Internationale Luft- und Seetransportvorschriften stufen Batterien über 20 Wh oft als Gefahrgut ein, was zu Lieferverzögerungen führen kann. Diese Maßnahme von Apple zielt darauf ab, eine unterbrechungsfreie globale Distribution seiner Geräte sicherzustellen.
Laut Apples Support-Dokumentation wird diese Firmware-Beschränkung nach der ersten Aktivierung des Geräts durch den Benutzer automatisch aufgehoben. Nach der Aktivierung kehrt der Akku des iPhone 18 Pro Max zu seiner vollen Nennkapazität zurück, die bei US-eSIM-Modellen etwa 21,75 Wh und bei europäischen Modellen mit physischem SIM-Kartensteckplatz etwa 21,06 Wh beträgt.
Dieser Ansatz unterstreicht die zunehmende Abhängigkeit von Software für die Verwaltung von Hardware-Logistik und die Einhaltung von Vorschriften. Er ermöglicht es Apple, Versandgesetze einzuhalten und den Benutzern gleichzeitig kurz nach dem Auspacken die erwartete Akkuleistung zu bieten.