Apple-Aktie gibt trotz starker Quartalszahlen nach
Apple meldete für das vierte Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 114,5 Milliarden Dollar, doch die Aktie fiel aufgrund einer verhaltenen Margenprognose.

Apple übertraf im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Erwartungen der Wall Street mit einem Umsatz von 114,5 Milliarden Dollar und einem Gewinn pro Aktie von 2,10 Dollar. Die Verkaufszahlen für iPhone und Mac schnitten besser ab als prognostiziert, was laut CEO John Ternus zum erfolgreichsten Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte beitrug.
Trotz der positiven Ergebnisse verlor die Apple-Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen rund 2 Prozent an Wert. Der Grund liegt in der Prognose für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027: Apple erwartet eine Bruttomarge zwischen 45 und 46 Prozent. Dies liegt unter der von Analysten erwarteten Marge von 46,3 Prozent und deutlich unter den 47,9 Prozent des Vorquartals.
Finanzvorstand Kevan Parekh begründete den Margendruck primär mit steigenden Kosten für Speicherbausteine sowie Investitionen in die Siri AI-Funktionen. Die hohe Nachfrage nach Speicherchips durch AI-Rechenzentren hat das Angebot verknappt und die Produktionskosten für Elektronikhersteller in die Höhe getrieben.
Apple versucht, einen Teil dieser gestiegenen Kosten selbst aufzufangen, um die Produktpreise nicht in einem Maße anzuheben, das Kunden abschrecken könnte. Die Reaktion der Börse verdeutlicht, dass Investoren zunehmend besorgt über die Auswirkungen steigender Zuliefererkosten auf die künftige Rentabilität sind.