Apple verklagt OpenAI wegen mutmaßlichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
Apple hat Klage gegen OpenAI eingereicht und behauptet, das Unternehmen habe Geschäftsgeheimnisse gestohlen. Den Anschuldigungen zufolge nutzte OpenAI Apples Daten zum Training seiner großen Sprachmodelle.

Der Technologiekonzern Apple hat eine Klage gegen das KI-Unternehmen OpenAI eingereicht. Laut der Anklage soll OpenAI unrechtmäßig Geschäftsgeheimnisse von Apple genutzt haben, um seine eigenen großen Sprachmodelle wie ChatGPT zu trainieren.
Apple wirft OpenAI vor, die Nutzungsbedingungen und Verträge verletzt zu haben, indem unbefugter Zugriff auf Apples Daten gewährt wurde. Das Unternehmen äußerte Bedenken, dass seine vertraulichen Informationen ohne Erlaubnis zur Entwicklung von OpenAI-Produkten verwendet wurden, was Fragen zum Schutz geistigen Eigentums aufwirft.
Die Klage bezieht sich insbesondere auf die von OpenAI verwendeten Trainingsdaten, von denen Apple glaubt, dass sie proprietäre Informationen enthalten. Apple strebt eine gerichtliche Anordnung an, die OpenAI die weitere Nutzung der Daten untersagt und Schadensersatz zuspricht.
Der Fall unterstreicht breitere Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und fehlender Industriestandards im KI-Bereich. Offiziell haben die Unternehmen zu den laufenden rechtlichen Schritten keine Stellungnahme abgegeben.