Apple führt Inhaltsprüfung für geteilte iCloud-Links ein
Mit den kommenden Software-Updates wird Apple iCloud-Dateien, die über öffentliche Links geteilt werden, auf schädliche Inhalte prüfen.

Ab der Version iOS 27.3 sowie den entsprechenden Aktualisierungen für iPadOS, macOS und visionOS beginnt Apple mit der automatisierten Überprüfung von iCloud-Dateien. Dies betrifft insbesondere Dokumente, die für 'jeden mit dem Link' freigegeben sind.
Mit dieser Maßnahme entfällt die End-zu-End-Verschlüsselung für öffentlich geteilte Inhalte. Durch die Freigabe des Zugriffs für Dritte erhält das Unternehmen die technische Möglichkeit, die entsprechenden Daten auf die Einhaltung interner Richtlinien zu kontrollieren.
Bisher hat Apple keine spezifische Definition für den Begriff 'schädlicher Inhalt' bereitgestellt. Der Schritt markiert eine deutliche Anpassung der bisherigen Datenschutzstandards des Unternehmens zugunsten einer stärkeren Moderation von geteilten Daten.